Langsam aber sicher neigt sich der Sommer 2011 dem Ende zu. Dennoch möchte man das Rennradtraining natürlich nicht einstellen und weiterhin unter der Woche fahren. Da es im Winter aber sehr schnell dunkel wird, braucht man am Rennrad die richtige Lichtausrüstung. Hier gibt es viele verschiedene Lampen in allen Preisregionen. Wir von Radsport Zollernalb wollen Ihnen eine kleine Auswahl der gängigsten Modellen geben.
Als erstes ist es wichtig, dass man sich entscheidet, für welchen Zweck man die Beleuchtung einsetzen möchte. Braucht man nur eine Lampe für die Dämmerung und auf gut ausgebauten Straßen, die eventuell auch von Straßenlaternen beleuchtet werden, oder fährt man recht schnelle Abfahrten auf dunklen kleinen Wegen. Eines ist natürlich klar, je heller eine Lampe ist, desto teurer ist sie im Normalfall auch. In den letzten Jahren ist man immer mehr auf LED Technik umgestiegen, was das selber Basteln aber deutlich schwerer macht. Dies ging früher mit den Halogenlampen noch um einiges leichter.
Doch warum setzt man heute auf die relativ teure LED Technik. Der Grund dafür ist hauptsächlich, dass sie viel weniger Strom verbrauchen und man somit keine riesigen Akkus mitschleppen muss. Dies ist nach wie vor ein Problem für lange Nachtfahrten, denn die meisten kleine Akkus halten nicht sonderlich lange. Wer natürlich auf Nummer sicher gehen möchte, baut sich am besten einen Nabendynamo ein.
Eine preiswerte gute Rennradlampe ist sicherlich die Busch&Müller IXON IQ Diodenlampe. Sie ist im Internet schon für um die 50€ zu finden und bietet für den normalen Straßengebrauch in den meisten Fällen genügend Licht. Die Lampe wird mit normalen AA Akkus betrieben und die Laufzeit beträgt um die 5 Stunden bei einer Leistung bis zu 40 Lux. Ein weiterer Punkt bei der Busch&Müller IXON IQ ist, dass sie eine StVZO-Zulassung besitzt.
Wer deutlich mehr Licht möchte, muss da schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Bei Tests sind die Lupine Lampen immer ganz vorne dabei, kosten aber je nach Ausführung auch einige hundert Euro. So viel Licht ist gut für schnelle Abfahrten oder wer eben nicht mit dem Rennrad unterwegs ist sonderm mit dem MTB ins Gelände geht.
Natürlich bleibt auch immer noch die Möglichkeit, sich selbst eine Lichtanlage zu basteln, aber dies ist nicht ganz so einfach. Im Internet findet man dazu aber einige Anleitungen. Ein paar Beispiele finden sie hier. Natürlich muss man bei den Eigenbauten aufpassen, da sie keine StVZO-Zulassung haben. An einen Eigenbau sollten sich nur welche wagen, die sich auch mit Elektronik ein wenig auskennen, denn man muss ja nicht nur die Lampe bauen, sondern sich auch noch einen passenden Akku basteln. Natürlich kann man sich auch ohne Akku auf den Straßen bewegen, wenn man sich einen Nabendynamo einbaut. Diese bringen meisten um die 7W bei 30km/h. Gerade im Winter spielt der Leistungverlust ja keine große Rolle und man muss nie Angst haben, dass unterwegs das Licht ausgeht.
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