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Torsten Marx vom Black Tusk Racing Team im Interview

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Torsten Marx vom Black Tusk Racing Team im Interview

Dieses Interview ist uns besonders wichtig, da es einen Fahrer aus dem Zollernalb Kreis vorstellt. In der schönen Stadt Hechingen, welche viele durch die Burg Hohenzollern kennen kommt Torsten Marx und fährt für das Tusk Racing Team. Wir konnten Ihm einige Frage stellen.


Herr Marx, Sie fahren für das Black Tusk Racing Team, welches seinen Wurzeln ja im Zollernalb Kreis hat. Wir von Radsport Zollernalb sind natürlich daran Interessiert, wie das Team entstanden ist und welche Fahrer aktiv dabei sind. Könnten Sie ein paar Worte dazu sagen?

Teammananger Rico Nädele und Teamchef Rainer Schenk kenne ich schon sehr lang. Vor allem mit Rico bin ich schon viele Jahre im Rennzirkus unterwegs. Wir wollten nach der Beendigung von DS-Rennsport unbedingt weiter ein Team in der Region haben. So liefen ab Mitte des letzten Jahres die Telefondrähte heiß. Zu BlackTusk hatte ich über viele “Ecken” einen Kontakt. Rainer Schenk unterbreitete dem Softwareunternehmen unser Konzept, welches sehr gut ankam. Als Quartett sind wir nun ein schlagkräftiges Team. Der Thüringer René Tann gehört unsrem Team, wie auch Marcel Reiser und Steffen Beck, die aus der Region sind.

 

Immer wieder hört man, dass vor allem die Sponsorensuche schwer ist. Sie haben einen guten Sponsor gefunden. Gibt es Veränderungen in nächster Zeit?

Die Sponsorensuche regelt unser Teamchef Rainer Schenk. Da hat er ein ganz gutes Händchen. Auch 2012 wird es mit demselben Titelsponsor, BlackTusk, weiter gehen. Da wir langfristige Partnerschaften anstreben, wird es auch allgemein nicht zu so vielen Veränderungen kommen. Aber in der Größe und Struktur des Teams wird sich in 2012 einiges verändern. Doch dazu kann und darf ich im Moment noch keine näheren Angaben machen.

Natürlich interessiert unsere Leser auch, welche Erfolge in diesem Jahr gefeiert wurden. Beim Schwarzwald Bike Marathon in Furtwangen scheint es ja sehr gut gelaufen zu sein?

Wir haben schon einige Siege feiern können. In Österreich war Marcel erfolgreich, Steffen beim Marathon in Albstadt einen Tag vor der Cross-Country-DM. René feierte schon Siege im Marathon und der Cross-Counrtry-Disziplin. Ich selbst konnte sogar ein Straßenrennen gewinnen. Doch mein bestes Ergebnis erreichte ich letztes Wochenende im saarländischen St. Ingbert, als ich als Fünfter die Ziellinie überquerte. Hinzukommen noch viele Podiumsplätze. Es läuft also schon sehr erfolgreich für das erste Jahr.

 

Natürlich darf die Frage nach den noch ausstehenden Höhepunkten nicht fehlen. Welche Rennen werden von Ihnen und dem Team noch bestritten?

Die Rennsaison nähert sich dem Ende. Doch zwei Großereignisse stehen noch aus. Am kommenden Freitag beginnt die Sparkasse TransZolleralb. Es hat sich sehr viel Prominenz aus In – und Ausland angekündigt. Da wollen wir unbedingt ein Wörtchen mitreden, mein Erfolg vom letzten Sonntag stimmt mich da sehr zuversichtlich. Eine Woche später werden René und ich den letzten Marathon-Weltcup im fränzösischen Ornans. Dort wollen wir wichtige Weltranglistenpunkte einfahren. Und dann ist die Saison 2011 schon wieder Geschichte.

 

Wo sehen Sie sich in 5 Jahren, wenn man es auf den Radsport bezieht?

Ganz sicher werde ich da keine Rennen mehr fahren. Wenn es doch mal der Fall sein sollte, dann nur zum Spaß. Irgendwie werde ich dem Radsport treu bleiben, es ist nun mal der schönste Sport, den es gibt. In welcher Funktion und welchem Umfang kann ich nicht voraussagen. Das hängt natürlich auch mit der Entwicklung des BlackTusk-Racing Teams zusammen.

 

Sind sie nur mit dem Mountainbike unterwegs oder fahren Sie auch Rennrad?

Vor allem in der Vorbereitungsphase auf eine Saison bin ich mit dem Rennrad unterwegs. In den Wintermonaten sind wir oft im warmen Süden und da ist das Rennrad die erste Wahl. Rücken die ersten Rennen näher, ändern sich die Schwerpunkte. Dann bin ich fast nur noch mit dem MTB unterwegs. Während einer Saison sitze ich maximal einmal pro Woche auf dem Rennrad, die restlichen Tage wird das MTB bewegt.

 

Uns würde auch die Arbeit im Team interessieren. Wen findet man denn im Hintergrund alles?

Hinter den Kulissen arbeiten vor allem Rainer Schenk und Rico Nädele. Rainer kümmert sich vor allem um die Betreuung unserer Partner und Sponsoren. Rico erledigt das Organisatorische, er plant die Rennen. Julian Binder ist unser Mechaniker und kümmert sich um unser Equipement. Natürlich gibt es ums Team noch viele helfende Hände, ohne die so ein Team nicht funktionieren könnte. Bekannte und Verwandte sind tatkräftig immer dabei.

Kommen wir noch auf einen Punkt den vor allem Hobbyfahrer interessiert. Wie oft trainiert man denn so im Team? Immer wieder hört man, dass es nicht die Quantität ist sondern die Qualität.

Eigentlich trainieren wir kaum zusammen. Nur das gemeinsame Trainingslager lässt ein Teamtraining zu, wenn vor allem Grundlagenkilometer auf dem Plan stehen. Während der Saison stehen fast ausschließlich Intervalle auf dem “Stundenplan”. Das lässt sich nur allein bewerkstelligen. Jeder Sportler schwört da sowieso auf andere Intensiveinheiten. Sind wir gemeinsam an einem Rennort, besichtigen wir die Strecken natürlich gemeinsam.

Vielen Dank Herr Marx und alles Gute für ihre Zukunft. (Fotos by Küstenbrück)


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Er schimpft sich "Admin" ist aber im wahren Leben Andy. Auch er ist begeisterter Radsportler, der aber immer wieder auch im Internet nach News und Technik unterwegs ist.

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