Heute war es soweit und die erste Tour am Lago Maggiore 2011 stand auf dem Programm. Vor ein paar Tagen hatte ich schon über die Planung dazu berichtet und gestern ging es dann los. Leider war ich nicht in der besten Verfassung, denn es bahnt sich eine Erkältung an. Trotzdem wollte ich heute zwei Anstiege bezwingen. Den ersten der Tour sollte der Alpe di Neggia sein, welcher in Vira startet. Auf dieser Seite ist er besonders hart, denn die Steigungsprozente fallen kaum unter 10 Prozent. Kommen wir nun aber zur Beschreibung.
Alpe di Neggia von Vira
Los ging es von unserem Quartier bei Locarno zunächst flach nach Vira. Leider sind dies nur 10 Kilometer und dann geht es gleich richtig zur Sache. In der Ortsmitte biegt man links ab und schon sieht man die ersten Rampen mit 13 Prozent vor sich. Dabei ändert sich in den ersten Meter aber recht wenig. Kaum findet man Passagen unter 10 Prozent, was einem den Einstiege in den Pass schwer macht. Die Bedingungen in Sachen Wetter waren bestens. Nicht zu heiß und mit rund 20 Grad Ende September noch optimal.
Zuerst steigt man zwischen Häuser und Bewaldung nach oben. Ab ca. 400 Höhenmeter ist man komplett im Wald, was einem vor allem bei hohen Temperaturen entgegen kommt. Die andere Seite des Passes von Maccagno ist dagegen eher mit weniger Wald zu fahren. Dort bietet es sich an entweder im Herbst oder in den frühen Morgenstunden zu fahren.
Schaut man auf das Höhenprofil, dann stellt man schnell fest, dass es nur wenig Passagen zum erholen gibt. Immer wieder findet man Steigungen jenseits der 10 Prozent vor.
Die letzten 5 Kilometer sind die härtesten. Dort werden immer wieder die 13 bzw. 14 Prozent erreicht. Daher sollte man den Pass auch nicht zu schnell beginnen. Schnell kann einem die Kraft im oberen Bereich ausgehen.
Im Vergleich zu einem Alpenpass, ist dieser eher als Steil zu Kategorisieren. Im Durchschnitt auf den rund 11 Kilometer und 1200 Höhenmeter 10 Prozent. Eher etwas darüber. Der Vorteil ist aber, dass er sehr gleichmäßig verläuft.
Start ist auf 200 Meter über Null am Lago Maggiore und die Passhöhe liegt auf 1390 Meter über Null.
Die Abfahrt in Richtung Maccagno macht nicht gerade Spaß, denn neben einem schlechten Belag, schmaler Straße und dichter Bewaldung, gibt es immer wieder Gegenanstiege die bei vollem Tempo schon mal wehtun können. Auch die Straße des Aufstieges von Vira ist nicht gerade gut, aber durch den wenigen Verkehr schön ruhig.
Höhenprofil
Abschließend noch das Höhenprofil. Nach meinem Empfinden sieht es steiler aus, wie es letztendlich zu fahren ist. Hat man sich mal an die über 10 Prozent Steigung gewähnt, kann man im gleichmäßigen Tempo nach oben. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich eher langsam unterwegs war.
Die Tour ging noch über einen weiteren Anstieg den ich euch in folgendem Artikel vorstelle. Dort findet man auch die Gesamtdaten der Tour.
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Er schimpft sich "Admin" ist aber im wahren Leben Andy. Auch er ist begeisterter Radsportler, der aber immer wieder auch im Internet nach News und Technik unterwegs ist.