Wie bereits im ersten Teil meines Artikels der heutigen Tour am Lago Maggiore angedeutet, stand noch ein zweiter Anstieg auf dem Programm. Den Bericht zur Alpe di Neggia könnt ihr hier nachlesen. Dann ging es auf den Monti di Gerra. Jetzt noch ein paar Worte zur Rückfahrt. Nach der Abfahrt vom Neggia ging es dann am See entlang in Richtung Locarno. Ein Abstecher mit rund 800 Höhenmeter folgte dann aber doch noch, denn ich entschloss mich in Gerra rechts abzubiegen. Von dort aus folgte man immer der Beschilderung. Nur einmal noch innerhalb des Ortes muss man rechts abbiegen. Ansonsten geht es immer gerade aus.
Monti di Gerra von Gerra
Es ist wie der Name schon sagt eine Stichstraße auf den Monti di Gerra. Vor allem der wenige Verkehr macht diesen Anstieg fahrenswert und natürlich auch das Profil, denn ähnlich wie der Neggia hat es auch hier jede Menge Rampen und der Kraftausauer steht nichts im Wege. Los geht es auch hier gleich mit Steigungsprozenten im zweistelligen Bereich. Nur wenige Stellen sind unter 9 bzw. 10 Prozent und auch hier konnte man 14 Prozent messen. Auf den guten 6 Kilometern sind 800 Höhenmeter zu bewältigen, welches auch hier einem Durchschnitt von über 11 Prozent besagt.
Vorteil ist auch hier seine Gleichmäßigkeit. Zum erholen gibt es nur kurze Passagen mit 6 Prozent. Vor allem das Ende des Anstieges ist recht hart. Es gibt dort wieder Steigungsabschnitte mit 12 Prozent und mehr.
Landschaftlich kann auch dieser Anstieg einiges bieten, denn es gibt immer mal wieder Stellen zwischen den Bäumen wo man einen wunderbaren Blick auf den Lago Maggiore und seine Städte hat. Vor allem Locarno und Ascona kann man schön sehen.
Die Asphaltstraße geht dann in Schotter über und daher war für mich hier Schluss. Die Abfahrt ist ähnlich gefährlich wie vom Neggia, denn auch dort ist der Belag recht schlecht und die Straße eng. Durch den fast keinen Autoverkehr entspannt sich dies etwas.
Den Heimweg machte ich dann am Lago entlang Richtung Locarno. Auf dieser Seite des Sees ist recht wenig los, was den Verkehr anbelangt. Damit ist die erste Tour am Lago Magiore beendet, wenn auch nicht mit guter Form. Ich hoffe ich werde auch die zweite geplante Tour zum Lago de Naret Stausee angehen können. Morgen wird auf jeden Fall zuerst mal ausgeruht.
Höhenprofil
Auch hier haben wir für euch ein Höhenprofil, welches zeigt wie hart die 6 Kilometer sein werden.
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Er schimpft sich "Admin" ist aber im wahren Leben Andy. Auch er ist begeisterter Radsportler, der aber immer wieder auch im Internet nach News und Technik unterwegs ist.