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Lago Maggiore 2011: Mit dem Rennrad ins Verzasca Tal

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Lago Maggiore 2011: Mit dem Rennrad ins Verzasca Tal

Der zweite Tag am Lago Maggiore sollte vor allem im Zeichen der Regeneration stehen. Deshalb ging ich eigentlich davon aus, nur eine kleine Runde mit dem Rennrad zu machen. Die Erkältung hat sich nach der gestrigen Tour verschlimmert, aber die Beine machten einen guten Eindruck, trotz der steilen Rampen von 12 und mehr Prozent am Vortag. Daher wollte ich nur eine kleine Runde rollen, aus der am Ende aber auch über 1100 Höhenmeter geworden sind. Schuld waren das bezaubernde Verzasca Tal und der Stausee Lago di Vogorno. Dazu aber später mehr. Los ging es diesmal am Nachmittag bei rund 25 Grad und strahlendem Sonnenschein.


Los ging es wieder in Tenero nahe Locarno. Bevor ich zum Stausee fuhr wollte ich mich in Richtung Locarno einrollen um nicht gleich die steilen Rampen in Angriff nehmen zu müssen. Leider ist es auch nach Locarno ein auf und ab, wenn man nicht auf dem Radweg am See entlang fährt. Da ich den Weg ins Maggia Tal finden wollte, hab ich einen Weg oberhalb des Lago Maggiore gesucht und auch gefunden. Kurz nach Locarno drehte ich dann um. Los ging der Anstieg zum Lago di Vogorno in Gordola. Die ersten beiden Kilometer sind auch die härtesten, denn dort muss man wieder eine Wand über 10 Prozent bezwingen. Maximal dürfte es so an die 14 Prozent haben. Im Anschluss verläuft der Weg im Verzasca Tal entlang ohne größere Steigungen. Immer so zwischen 2 und 5 Prozent rollt man dahin und alles Weitere ist aus radtechnischer Sicht unspektakulär. Es müssen auch einige kleine Tunnel durchfahren werden, welche aber gut ausgeleuchtet sind. Es ist mit eher wenig Verkehr zu rechnen.

Geplant war am Stausee, eigentlich umzudrehen um Kräfte für die Genesung zu sparen. Leider hat mich die atemberaubende Landschaft nicht losgelassen. Vor allem der Flusslauf der Verzasca ist wunderschön. Felsen und türkises bzw. blau grünes Wasser schaffen  immer wieder schöne Ausblicke, so dass ich mich entschlossen haben weiter dem Flusslauf zu folgen. Immer wieder gibt es Blicke auf die großen Berge in Richtung Gotthard Massiv.

Das Ende des Anstieges ist dann in Sonogno. Von dort an kann man rechts noch einige Höhenmeter ohne Verkehr machen, aber muss dann schließlich auf einem Schotterweg kehrt machen, sofern man nicht mit dem MTB unterwegs ist. Die Bauwerke in Sonogno sind beeindruckend, wie man auf dem Bild sicherlich sehen kann.

Es lohnt sich wirklich einmal dieses Tal näher anzuschauen. Natürlich lässt es sich dort auch gut wandern und die Natur genießen. Abschließen noch ein paar Bilder und Impressionen. Natürlich habe ich auch das Höhenprofil für euch vorbereitet, welches aber nur die ersten Kilometer interessant ist. Trotzdem befindet man sich am Ende auch wieder auf knapp 1000hm und hat somit einen Anstieg von 800 Höhemetern am Stück.

Weitere Informationen zum Verzascatal gibt es unter verzasca.net. Nicht nur schöne Ferienwohnungen bzw. Rusticos, sondern auch Canyon und Bungee Jumping ist möglich. Das Verzasca Tal bietet für Jeden was. Also nicht vergessen beim nächsten Urlaub einen Kurztrip zu machen.

 


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Er schimpft sich "Admin" ist aber im wahren Leben Andy. Auch er ist begeisterter Radsportler, der aber immer wieder auch im Internet nach News und Technik unterwegs ist.

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