Wie ich bereits schon vor meinem diesjährigen Urlaub 2011 in Italien berichtet habe, geht es nach dem Lago Maggiore an den Gardasee und auch dort soll das Rennrad zum Einsatz kommen. Die Vorbereitungen zum Lago Maggiore haben soweit gepasst und ich konnte drei schöne Touren machen. Neben der Tour zum Alpe de Neggria und ins Verzasca Tal ging es dann auch noch zum Lago del Naret, welches den Abschluss gebildet hat. Jetzt aber zu den Planungen und Vorbereitungen für den Gardasee.
Monte Baldo Pflichtprogramm
Es ist nicht das erste Mal, dass ich mit dem Rennrad am Lago bin, aber trotzdem muss es auch diesmal wieder der Monte Baldo sein. Immer natürlich vorausgesetzt das Wetter passt, von dem ich jetzt einfach mal ausgehe. Schon zweimal konnte ich den Monte Baldo bezwingen. Beide Male ging es von der schweren Seite aus Camprino hoch. Dort gilt es auf 25 Kilometer knapp 1400 Höhenmeter zu bezwingen. Auch Steile Rampen sind zu finden.
Dieses Mal möchte ich von Mori aus auf den Baldo. Auch dort müssen rund 1400 Höhenmeter und 22 Kilometer bezwungen werden. Das schwere sind nicht nur Stücke mit über 14 Prozent, sondern von Bardolino aus auch die lange Anfahrt. Zuerst muss ich entweder am See entlang bis nach Torbole, was vor allem bei ungünstigem Wind oder viel Verkehr anstrengend werden kann. Die andere Möglichkeit wäre durch das Etschtal in Richtung Benner zu fahren. Ich werde vermutlich diese Variante bevorzugen, da ich dem Verkehr am See aus dem Weg gehen möchte. Dort muss man sich zuerst 150 Höhenmeter von Badolino nach Affi bewegen aber von dort an geht es relativ flach bis nach Mori, wo der eigentliche Anstieg zum Monte Baldo beginnt. Ich bin gespannt auf diese Tour und werde euch natürlich davon berichten.
Passo del Telégrafo von der einfachen Seite
Die zweite Tour, welche ich gerne fahren möchte, geht auf den Passo del Telegrafo. Dort gilt es aber nicht die Hammerauffahrt von Assenza di Brenzone zu meistern, sondern über Torri del Benaco nach Albisano und dann weiter über Montagna San Zeno nach Prada. Dort stehen rund 23 Kilometer vom 1200 Höhenmeter an und es gibt einige recht steile Passagen. Vor allem der letzte Kilometer soll über 14 Prozent im Schnitt haben. Immer noch besser als von Brenzone, denn dort gibt es 6 Kilometer mit 15 Prozent im Schnitt Steigung. Mit einer normalen Übersetzung, ohne Pause für mich nicht zu schaffen. Zurück werde ich dann entweder die Steile Abfahrt nehmen, oder aber wieder denselben Weg Richtung San Zeno und dann über Lumini nach Camprino. Das möchte ich aber noch offen lassen, je nach Lust.
Möglichkeiten Anstieg zu fahren gibt es auch am Gardasee genug. Ich werde natürlich jede Menge Bilder und Berichte mitbringen.
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Er schimpft sich "Admin" ist aber im wahren Leben Andy. Auch er ist begeisterter Radsportler, der aber immer wieder auch im Internet nach News und Technik unterwegs ist.