Albstadt Bike Marathon 2011 – Erfahrungsbericht vom ABM

Eigentlich hatten wir bis vor einem Jahr mit dem Mountainbike noch nichts am Hut. Um genauer zu sein erst seit dem Winter. Dort entstand die Idee in der kalten Jahreszeit mehr mit dem MTB unterwegs zu sein um dem kalten Fahrtwind auf dem Rennrad zu entgehen. Schnell war ein Bike gekauft und es ging mit den ersten Trainingsfahrten los. Blickt man nun auf die bisherige Saison zurück, darf man fast schon von einem Gleichgewicht zwischen den groben Reifen und den schmalen sprechen. Es standen auch die ersten Rennen in der Saison auf dem Programm. Neben der Albstadt Classic und des Black Forest Bike Marathon in Kirchzarten, waren wir auch beim Albstadt Bike Marathon 2011 dabei. Nun möchten wir nochmal kurz mit unseren Erfahrungen auf den Wettbewerb zurück schauen.

Es standen rund 86 Kilometer und um die 1600 Höhenmeter auf dem Programm. Eine Woche zuvor sind wir die Strecke abgefahren um nicht ganz ins kalte Wasser zu springen und unser Höhenmeter kam auf rund 1800, was auch andere Teilnehmer uns bestätigt haben. Im Starterfeld waren rund 3100 Damen und Herren. Ins Ziel haben es leider nur um die 2500 geschafft. Die Temperaturen an diesem Samstag waren in Ordnung mit um die 22 Grad. Nicht zu heiß und auch nicht zu kalt.

Schaut man auf das Profil des ABM 2011, dann darf man von einem ständigen auf und ab reden. Vor allem sehr steile Steigungen machen den Albstadt Bike Marathon zu einer Schwierigkeit. Es sind schon Rampen drin die an die 25 Prozent ran kommen. So zum Beispiel die Burgfelder Steige rauf. Dort heißt es schon mal auf die Zähne beißen, oder schieben wie viele das an dieser Stelle getan haben. Auch gibt es einige technisch schwierige Stellen, die vor allem wenn es nass ist rutschig werden können. Dort bildeten sich aufgrund der hohen Starterzahl Staus, so dass auch dort des Öfteren geschoben werden mussten. Hier sollte der Veranstalter überlegen, vielleicht zwei Strecken zu bilden um die Anzahl der Starter zu verteilen.

Ansonsten muss man die Organisation loben, denn die Strecke war sehr gut abgesteckt und es waren auch an allen gefährlichen Stellen Helfer vor Ort. Mit jetzt 4 Verpflegungsstellen, gab es auch genug Nachschub für die Trinkflasche und die Wartezeiten waren voll in Ordnung. Auch Duschmöglichkeiten waren vorhanden.

Kommen wir noch zu den Resultaten des Albstadt Bike Marathon 2011. Natürlich hat es für einen Sieg nicht gereicht, aber wir können für die erste Teilnahme zufrieden sein. Der Sieger brauchte gerade mal 2:49 Stunden und die langsamsten über 6 Stunden. Am Ende benötigt man einen 13er Schnitt, was kein Problem sein sollte. Ist man langsamer, wird man aus der Wertung genommen. Für viele hieß es aber nur „Dabeisein ist Alles und Hauptsache ankommen“.

Vergleicht man den ABM mit anderen Marathons, darf man sagen, dass das Profil nicht zu unterschätzen ist. Jeder der noch nie dabei war sollte seine Kräfte gut einteilen, denn vor allem nach den ersten 50km geht es richtig zur Sache mit ordentlichen Steigungen. Wer ganz lange Anstiege sucht, muss leider vergeblich suchen. Am Ende war es ein schönes und positives Erlebnis, dass man jedem Mountainbike Fahrer nahelegen kann. Vielleicht sieht man sich auch 2012 beim Albstadt Bike Marathon wieder.

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