Mountainbike Tour im Schnee: Nicht immer der beste Grip

Heute war ich das erste mal in diesem Jahr mit dem Mountainbike im Schnee unterwegs. Ich muss euch von diesem Erlebnis berichten, denn sicherlich habe es viele schon versucht. Gleich eines vorweg, so schön es auch sein kann, ganz einfach ist das Ganze nicht. Eine Belastungsprobe für Mensch und Maschine. Wie man unschwer an den Bilder erkennen kann, war das rad ganz schön mitgenommen und brauchte am Anschluss zuerst einen komplett Enteisung. Jetzt aber zu meinen Feststellungen.

Nicht jede Steigung kann bezwungen werden

Eines gleich vorweg ich war heute noch nicht mit Spikes oder speziellen MTB Schnee Reifen unterwegs. Immer noch mit den normalen MTB Reifen, welche bei mir eher wenig Profil auf dem Hinterrad haben. Im Sommer ist der Reifen eigentlich optimal, da man auch auf Schotter oder Asphalt gut Rollen kann. Im Winter bei Neuschnee von fast 20 Zentimeter wie heute wird es dann schon mal richtig schwer, aber nicht nur dass. Bevor es losging hatte ich einen  Strecke im Kopf die auch ein paar Anstieg um die 16 Prozent haben, doch leider musste ich meinen Plan schnell wieder ändern. Vor allem wenn der Untergrund schwierig wird kann es sein, dass man bei solchen Steigungen an seinen Grenzen kommt. Vor allem der Grip macht einem zu schaffen.

Bis 10 Prozent sollte es eigentlich mit einem kleinem Gang und mit normalen Reifen gut gehen. Man muss nur versuchen nicht zu wild zu lenken, denn dann könnte beim Druck das Hinterrad wegrutschen. So ist es auch mit passiert, als es dann steiler geworden ist. Dann muss man schnell aus den Klickpedalen.

Jetzt kommt aber das große Problem, denn ist man mal aus den Klicker draußen und steht an einer Steigung ist ein Anfahren fast unmöglich. Dann heißt es entweder Schwung holen oder aber wieder nach unten und neu versuchen. Zwei mal hatte ich solche Stellen auf meiner Tour. Natürlich gibt es dann auch die Möglichkeit sein Rad ein paar Meter zu schieben, was aber nicht so mein Ding ist. Glück hat man wenn einem schon vorher auf dem Weg gefahren ist und es Autospuren gibt. Dort ist oft der Grip besser. Leider hat man nicht immer dieses Glück.

Technische Problem bei Minusgraden und Schnee

Es gibt aber noch weitere Problem, denn bei viel Schnee und kalten Temperaturen kann es passieren, dass die Schaltung nicht mehr so will. So auch bei mir heute. Immer mehr Schnee und Eis ist an die Kette, Umwerfe und Schaltwerk fest gefroren. Dies hat auch dazu geführt, dass immer mal wieder Gänge nicht mehr schaltbar waren und auch ein nicht gerade gesundes Geräusch von den Zahnrädern kam. Hier hilft eigentlich nur Frostschutz vor der Ausfahrt, was aber sicherlich auch nicht lange halten wird.

Bergtraining auf dem Flachen

Vor allem aber ist die Fahrt im Schnee kräftezehrend, denn es gibt quasi nur Bergauf Stücke. Sogar bei Abfahren kommt man nur langsam voran durch die Bremskraft des Schnee und Eis. Wer also ein Krafttraining machen möchte ist genau richtig beim Training mit Schnee. Für Grundlangentraining ist es eher schwierig, denn seinen Puls bei großer Anstrengung weit unten zu lassen, scheint auf jedem Fall bei hügligem Terrain fast unmöglich zu sein. Abschließend noch wie versprochen die Bilder der Winterlandschaft. 

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