Regeln in der Radsportgruppe – Wie verhalte ich mich richtig

Radsport macht vor allem im Team Spaß. Wer schon mal in einer harmonischen Radsport Gruppe Runden gedreht hat wird dies vielleicht bestätigen können. Leider gibt es auch andere Beispiele, denn es kommt ganz auf die Rücksicht und das Funktionieren der Gruppe an. Dazu sollte man in jeder Gruppe gewisse Regeln und Verhaltensformen beachten. Wir haben uns Gedanken darüber gemacht was alles wichtig sein kann.

Auch wenn man es nicht glauben mag, aber Radsport ist ein Mannschaftsport. Kein Contador, oder auch kein Armstrong hätte die Tour de France gewinnen können, ohne seine wichtigen Helfer. Aber was bringt den Spaß in einer Gruppe.

Zum einen ist es die Gesellschaft und damit auch der Spaß in der Gruppe. Zum anderen aber auch der sportliche Aspekt, denn einen Gruppe kann ordentlich fördern. Schwächere haben die Möglichkeit sich auch im Windschatten mal zu erholen und stärkere können ihre Körner im Wind lassen. Was das Training für ein Rennen angeht, gibt es immer mal wieder die Möglichkeit eines kurzes Sprints oder eines Angriff am Berg.

Kommen wir nun zu den Regeln. Je unterschiedlicher die Gruppe von den Leistungsstärken ist desto schwieriger wird es gut gemeinsam zu funktionieren. Deshalb sollten sich alle an gewisse Dinge halten um letztendlich den Spaß und auch den Trainingserfolg nicht zu verlieren.

Zusammen abfahren heißt auch zusammen wieder ankommen: Man erlebt es immer wieder, das Gruppen zwar im Verbund losfahren, aber leider so nicht ankommen. Meist bilden sich dann Grüppchen oder sogar Einzelfahrer. Hier sollte das Ziel sein auch wieder gemeinsam anzukommen.

Bei Pannen warten:  Hat einer eine Panne heißt es sich gegenseitig helfen und warten, bis derjenige wieder Startklar ist.

Tempo bestimmt der Langsamste: Nicht der Schnellste der Gruppe egal ob mit dem Rennrad oder dem MTB sollte das Tempo bestimmen sondern der Langsamste. Auf ihn sollte man sich, zumindest im flachen abstimmen.

Intervalle am Berg: Natürlich macht es Sinn auch ein paar Intervalle einzubauen. Dafür bieten sich Anstiege am besten an. Dort kann jeder der Gruppe sein Tempo fahren und es kann auch Angegriffen werden. Im Anschluss oder oben am Berg wird dann Tempo rausgenommen und auf die letzten gewartet. Beim Zusammenschluss sollte man aber nicht gleich wieder voll losfahren, denn auch die schwächeren sollten die Gelegenheit bekommen durchzuatmen.

Strecke vorher besprechen: Oft stellt man auch fest, dass die Auswahl der Strecke bzw. Tour nicht klar ist und somit man nicht weiß auf was man sich einstellen muss. Möchte man nur eine kleine Runde drehen und am Ende wird es eine  4 Stunden Fahrt, ist es nicht optimal. Auch für einen Schwächeren macht es Sinn dies vorher zu wissen, denn somit hat er immer noch die Möglichkeit sich anders zu entscheiden. Zumindest die Länge sollte bekannt sein.

Einen Chef der Gruppe bestimmen: Auch die Auswahl eines Touren Guide macht Sinn, denn dieser sollte versuchen die Gruppe zusammen zu halten. Er ist dafür verantwortlich, dass man auch gemeinsam wieder ankommt.

Nicht über meine Verhältnisse fahren: Leider kommt es auch immer wieder vor, dass man sich zu viel zutraut und damit die Gruppe in Schwierigkeiten bringt. Lieber etwas tiefer stapeln und sich dann ausklinken, als komplett im roten Bereich zu fahren.

Zeitdruck nicht der Gruppe aufzwingen: Wer aus Zeitgründen ein höheres Tempo fahren möchte, sollte dieses nicht der Gruppe aufzwingen, sondern seinen Tour dann kürzer gestalten und sich ausklinken. Dann geht es alleine sicherlich besser.

Letztendlich gibt es sicherlich noch viel mehr Punkte die man hier aufführen könnte. Am Ende macht es vor allem die Rücksicht aus. Jeder sollte auf die anderen Rücksicht nehmen und seinen Interessen lieber alleine ausleben. Bei gezieltem Training macht es eh Sinn dieses in einer Zweiergruppe oder in einer Gruppe mit gleichem Leistungstand zu absolvieren.

Was habt Ihr noch für Tipps und Regeln zu einer Radsportgruppe? Wie kann man sich entsprechend verhalten?

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